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Mysterium Brustkrebs

Viele Frauen über 35 Jahren haben Angst davor, irgendwann an Brustkrebs zu erkranken. Angesichts der steigenden Neuerkrankungsraten – Schätzungen liegen zwischen 59.000 und 72.000 pro Jahr in Deutschland – scheint diese Angst auch berechtigt zu sein. Kaum jemand im Gesundheitswesen hinterfragt allerdings, wieso die Neuerkrankungen an Brustkrebs in den letzten 50 Jahren in den Industrieländern stetig angestiegen sind.
In den Aufklärungsbroschüren über Krebs werden meist folgende Risikofaktoren als Hauptursache genannt: frühe Menarche und späte Menopause, Nikotin- und Alkoholkonsum, Übergewicht, andere gynäkologische Vorerkrankungen, Brust- und/oder Eierstockkrebs in der mütterlichen Linie.
Konventionelle medizinische Maßnahmen umfassen im wesentlichen drei Stränge: zunächst die sogenannte Krebsfrüherkennung durch Mammografie-Screenings zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr im zweijährigen Rhythmus, jährliche Mammografien bei Frauen der Risikogruppe „familiär genetisch bedingter Brustkrebs“ und schließlich die an Leitlinien orientierten Behandlungsstrategien.
Nach dieser Auflistung scheint es für Frauen nahezu unmöglich, sich in irgendeiner Weise vor Brustkrebs zu schützen. Insbesondere die Annahme, dass es sich um einen familiär bedingten Brustkrebs handeln könnte, führt eher zu Ohnmacht oder übereifrigem Handeln, z.B. durch „vorsorgliche Entfernung“ beider Brüste. Genetisch bedingte Erkrankungen der Brust sind allerdings sehr selten und mehr als 99 % aller Frauen sind davon nicht betroffen.
Was in Krebsaufklärung, Krebsdiagnostik, Therapie und Nachsorge nicht thematisiert wird:
Grundsätzlich ist Krebs ein multifaktorielles Geschehen, das nicht von einem Gen oder einem Risikofaktor allein bestimmt wird. Nicht das einzelne Gen bestimmt, wie unser Körper tickt, sondern Umwelt und individueller Lebensstil beeinflussen umgekehrt das Verhalten der Gene wie das Immunsystem und den Stoffwechsel.

Risikofaktoren aus Umwelt, Medizin und Arbeitsplatz
Es gibt eine Vielzahl von Umwelt und Lebensstil bedingten Faktoren, die ebenfalls zu Brustkrebs führen können, vor allem wenn sie gehäuft und in vielfältigen Kombinationen auftreten.
Zu diesen gehören:
Toxine (Umweltgifte, Gifte im Haushalt, am Arbeitsplatz, in der Medizin und Industrie)
Pestizide
Weichmacher (beispielsweise: Verpackungsmaterial, Kunststoffflaschen, Dosenbeschichtungen)
Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln (verschiedene E-Nummern)
Lacke, Farben, Feinstäube
Putzmittel, Duftstoffe
Kosmetika (z.B. Aluminium in Deos, Haarfärbemittel, Lippenstifte etc.)
Trägerstoffe in Impfstoffen  u.a.m.
Hormone und Hormon verändernde Substanzen (hormonelle Disruptoren)
Hormonersatztherapien z.B. Wechseljahre
Arzneimittel (Pille, Reproduktionsmedizin, Schmerzmedikamente)
Viehzucht und Viehfütterung
Weichmacher (Bisphenol-A, Phtalate etc.)
Gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus (nächtliche Helligkeit und Schichtdienste)
u.a.m.
Radioaktivität und (energiereiche) Strahlung
Röntgen, CT, Mammografie, Strahlenbehandlung
Atomanlagen
Mikrowellen    u.a.m.
Sonstiges (z.B. Gentechnisch veränderte Organismen (GvO), Nanopartikel)
Individuelle Risikofaktoren
Mangel- und Fehlernährung
Fehlen von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, ungesättigten Fettsäuren, Enzymen, Ballaststoffen
Überschuss von tierischen Eiweißen, Zucker und Weißmehl (raffinierte Kohlenhydrate), zu viele gesättigte Fettsäuren
Stress
Unverarbeitete Traumata (z.B. Gewalterfahrung)
Belastung am Arbeitsplatz  u.a.m.
Mangelnde Bewegung
Zu wenig Bewegung an der frischen Luft, zu lange sitzende einseitige Tätigkeiten; das bedeutet: Unterversorgung mit Vitamin D, Unterversorgung mit Sauerstoff für Zellen und Gehirn. Diese ungünstigen Einflüsse können langfristig zur Schwächung des Immunsystems und Förderung von verschiedenen Zivilisationskrankheiten führen. Auch wenn in einer Familie gehäuft (Brust-)Krebserkrankungen aufgetreten sind, kann diese Häufung durchaus mit den Lebensgewohnheiten und der Umwelt zusammenhängen, statt mit einer familiär-genetischen Disposition. Deshalb sollten immer auch präventive Maßnahmen ohne Mastektomie einbezogen werden.

Altes Wissen und neue Erkenntnisse über Schutzfaktoren nutzen!
Brustkrebs ist kein unabwendbares Schicksal, vielmehr stehen viele Erkenntnisse zur Verfügung, welche individuellen Einflussmöglichkeiten auf Immunsystem, Stoffwechsel und Gene durch ERNÄHRUNG, BEWEGUNG und STRESSABBAU  bestehen.
  • Vollwertige biologische Ernährung mit viel rohem Obst, Gemüse und Kräutern und wenig tierischem Eiweiß
  • sowie Butter und kaltgepressten Ölen
  • Honig statt Zucker und Zuckerersatzstoffe
  • 20 - 30 Minuten pro Tag an der frischen Luft bewegen
  • Selbstfürsorge: Entspannung, Inneres Gleichgewicht anstreben, Hilfe zulassen
  • Zur Behandlung von Zyklus- und Wechseljahrsbeschwerden stehen erprobte homöopathische und pflanzliche Präparate zur Verfügung
Politische Forderungen
Das Thema Brustkrebs ist ein Wirtschaftsfaktor, der stärker die Interessen von Industrie und Medien als die potenzieller Patientinnen im Blick hat. Großflächige Kampagnen manipulieren Frauen zur Teilnahme an umstrittenen, flächendeckenden Röntgenuntersuchungen, ohne einer einzigen Frau Schutz vor einer Krebserkrankung zu bieten oder sie ausreichend aufzuklären. Neben der Verhaltensänderung brauchen wir deshalb auch eine Verhältnisprävention. Das bedeutet, es müssen die umwelt- und medizinisch bedingten Risikofaktoren minimiert werden. Mehrere Tausend chemische Einzelsubstanzen befinden sich in unserem Alltag, von denen nur ein Bruchteil je auf seine Wirkung und Wechselwirkung mit anderen Stoffen geprüft wurde. Viele, von denen bekannt ist, dass sie eine gesundheitliche Gefährdung darstellen, sind weiterhin im Umlauf und gehören verboten.
Außerdem müssen Aufklärung und Forschung in Richtung Krebsprävention verstärkt und unbelastete, nicht gentechnisch veränderte Lebensmittel für alle Geldbeutel zugänglich gemacht werden!